Autor: Muse123
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Der Stübleinrutscher
Im trauten Winkel des Gasthauses, wo die Kerzen sanftes Licht verströmen und der Rauch der Pfeifen zur gewölbten Decke steigt, dort thront er – der Stübleinrutscher, jener Mann, der in der Wirtshauskammer seine Heimat fand. Was anderen ein Ort des flüchtigen Verweilens, ist ihm ein zweites Heim, ein Reich, wo Geist und Herz sich gleichermaßen…
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Der Traumtänzer
Auf des Geistes freien Fluren wandelt jener Traumtänzer, dessen Seele zwischen Himmel und Erde schwebt, ungebunden von den Ketten der Notwendigkeit. Mit jedem Schritt erhebt er sich über das Gemeine, während sein Auge die Sterne sucht und sein Herz den Rhythmus der Ewigkeit spürt. Wer der Poesie sich verschrieben, der kennt das süße Schweben zwischen…
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Das Steckenpferd des edlen Geistes
In der stillen Kammer des Gemüts, wo die Gedanken wie Sterne am Firmament der Seele leuchten, findet der wahrhaft freie Mensch sein eigentliches Reich. Dort, fernab vom Getümmel der Welt, widmet er sich jenem Steckenpferd, das seinen Geist zur höchsten Blüte treibt. Wer die Poesie zum Gefährten wählt, den Klang der Worte wie Musik im…
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Hymne an den Frieden, die Schönheit und die Seele
Hymne an den Frieden, die Schönheit und die Seele O ewige Harmonie, die über Sternen waltet,du sanfter Hauch, der durch die Schöpfung zieht!O Licht, das in des Menschen Herzen strahlet,du leiser Ruf, der seine Seele rief! Frieden, du himmlischer Gast der Erde,du leuchtender Born aus göttlicher Hand,o kehre ein, wo Dunkelheit werde,breite dein mildes, versöhnendes…
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Vom wahren Glücke
Vom wahren Glücke O edler Freund! Du irrst, wenn du in goldnen Schätzen oder in flüchtigem Ruhme das wahre Glück des Menschen suchest. Nicht in den Hallen der Könige, nicht auf den Schlachtfeldern der Ehre, noch in den Sälen des rauschenden Festes wohnt das Glück, sondern im stillen Herzen des Tugendhaften, in der reinen Seele,…
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Harmonie des Lebens
Harmonie des Lebens O Mensch, der du wandelst auf den Pfaden der Zeit, sieh, wie das große All in ewiger Ordnung schwebt! Nichts ist zufällig, nichts ohne Sinn; selbst der flüchtige Hauch des Windes, der flimmernde Strahl der Sonne, die sanfte Regung der Blätter im Hain – alles gehorcht dem einen Gesetz, das Himmel und…
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Ode an den Wein
Ode an den Wein Wohl an, edler Freund! Laß uns kredenzen den güldenen Trank, der aus Frankens seligen Rebenhainen entstammt, jenes köstliche Labsal, das nicht der rohen Trunkenheit geweiht, sondern dem Geiste ein lichter Funkenschein ist. Nicht des Rausches willen erhebt man den Kelch, nein, es ist die sanfte Muse des Weines, die in ihm…
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Edler Zecher
Edler Zecher, Wohl an, edler Zecher, denn sieh, der Silvaner, jenes edle Gewächs, das mit goldnem Glanze im fränkischen Kelche funkelt, ist nicht bloß ein Trunk für den Leib, sondern ein Quell der Erhebung für den Geist. Denn wer ihn mit Maß und Andacht genießt, der fühlt, wie seine Seele beflügelt wird, wie die Worte…
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Der Genießer
Der Genießer Dort sitzt er, ein freier Mann, unter dem ehrwürdigen Olivenbaum, dessen knorrige Arme gleich dem Greis der Zeit trotzen. Die milde Frühlingssonne, hold und segnend, gießt ihr goldenes Licht über die erwachende Natur, die, befreit von Winters Ketten, in neuer Schönheit ersteht. In seiner Hand funkelt der Wein, jenes göttliche Geschenk der Erde,…
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An den Wein
An den Wein O edler Trank, aus Rebenflut entsprossen,Von Götterhand den Sterblichen verliehn!Du löst der Sorgen Ketten unverdrossen,Lässt Funken reiner Lebensfreude glühn. Wo dumpfer Gram das Herz in Nacht gehüllt,Wo Zweifel nagt am mutgebeugten Geist,Dort sprühst du Licht, die Seele wird enthüllt,Die Schwere flieht, die Lust erwacht und reist. Des Weines Kraft erhebt uns zu…
