Autor: Muse123
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Ode an den Kaffeeklatsch
Wenn der Tag im zarten Kleide der Morgenröte erwacht und die Sonne mit mildem Blick die Erde liebkost, da tritt der Mensch, vom Schlaf geläutert, hinaus in das lichte Dasein – auf jene Terrasse, wo sich Geist und Gemüt die Hände reichen. Dort, wo der Duft des frischen Mokkas wie ein leiser Hauch die Sinne…
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Ode an den Kaffeeklatsch
Wenn der Tag im zarten Kleide der Morgenröte erwacht und die Sonne mit mildem Blick die Erde liebkost, da tritt der Mensch, vom Schlaf geläutert, hinaus in das lichte Dasein – auf jene Terrasse, wo sich Geist und Gemüt die Hände reichen. Dort, wo der Duft des frischen Mokkas wie ein leiser Hauch die Sinne…
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Frühling – Ein Hymnus auf die Eintracht von Mensch und Natur
O Frühling, holder Wiederklang des Lebens, du zarter Hauch aus Gottes ew’gem Mund, der mit dem goldnen Strahl des Morgens die stillen Fluren segnet und die Seelen weckt. Aus winterlichem Schlummer steigt das Land, bekränzt mit Blüten, Licht und linder Wärme, und jeder Halm, der sich zur Sonne reckt, verkündet neu das ew’ge Wunder Sein.…
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Die innere Erhebung des Menschen durch die Erkenntnis
Nicht in den flüchtigen Schätzen dieser Welt, nicht in den lärmenden Siegesgesängen des Ehrgeizes, nicht in der flatterhaften Gunst des Schicksals liegt des Menschen wahres Vermögen; vielmehr ruht es in der stillen, erhabenen Klarheit der Erkenntnis, in der erleuchtenden Weisheit, die den Schleier der Täuschung zerreißt und ihm den Pfad zur höchsten Vollendung weist. Wie…
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Zur Quelle wahrer Kunst und tiefen Denkens
Wohl an! Der edle Rebensaft, Silvaner geheißen, ist es, der in Frankens Fluren mit königlichem Glanze strahlt. Nicht bloß dem Gaumen zur Lust gereicht er, nein, des Geistes Fittiche hebt er empor, auf dass des Wortes Kunst sich entfalte in voller Blüte. Denn wer da meint, das Trinken sei bloß der Müßiggänger Zeitvertreib, der irrt!…
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Die heilige Würde des Menschen
Nicht als Gnade von Fürstenhand, nicht als Zugeständnis des Mächtigen an den Schwachen, nein! Aus dem Urquell der Vernunft, aus dem ewigen Rechte, das mit der Geburt dem Menschen eigen ist, entspringen die heiligen Gesetze der Freiheit und Gleichheit. Was ist der Mensch, wenn er nicht frei ist? Ein Schatten seiner selbst, ein Knecht der…
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Die Weisheit der Erde – Ein Hymnus an Nachhaltiger Landwirtschaft
O Mensch, du Wanderer durch die Zeiten! Sieh, wie du, hochaufgerichtet im Stolz deiner Werke, doch den Boden unter deinen Füßen vergissest. Dort, in der stillen Umarmung der Erde, ruht das Geheimnis des wahren Gedeihens, des ewigen Kreislaufs, den die Natur in göttlicher Harmonie webt. Nicht mit Gewalt gebietet sie, nicht mit Fesseln hält sie…
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Der Glückspilz Weg
Glücklich preiset ihr den, dem Fortuna hold, der in güldenen Hallen weilt und dessen Tafel sich unter der Last köstlicher Speisen biegt. Doch irrt ihr nicht, wenn ihr das wahre Glück in äußeren Gütern sucht? Denn was ist Gold, wenn das Herz in Ketten schlägt? Was ist Reichtum, wenn die Seele dürstet nach Freiheit? Nicht…
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Der Mensch, Werk seiner Gedanken
Der Mensch ist das Werk seiner eigenen Gedanken. Was er in der Vergangenheit ersann, was er in stillen Stunden bewegte, was sein Geist in den Tiefen des Daseins erschaute – all dies hat sich in das Gewebe seines Seins verwoben, hat seine Seele geformt, sein Herz gerichtet, seine Schritte gelenkt. Nicht das blinde Walten des…
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Der allzu lange Männerabend
Holdes Weib, verzage nicht! O süße Zierde meines Hauses, du zartes Kleinod, dem mein Herz in inniger Treue anhängt! Siehe, es ist nicht Leichtsinn, nicht schnöde Vergnügungssucht, die uns, die wackeren Recken, in traulicher Runde bis zur späten Stunde verweilen lässt. Nein, es ist die hohe Freude des Bundes, die hehre Kunst der Geselligkeit, die…
