Vom edlen Schwunge der Leiber – ein Lobgesang aufs Bouncen

O Mensch, du Kind der Freiheit, wenn der Klang die Luft durchzittert und der Takt im Schoße der Zeit geboren wird, dann regt sich das Herz im stählernen Rhythmus, und der Leib gehorcht dem inneren Sturm! Nicht mehr gebunden an Schwere und Erdenschmerz, erhebt sich der Körper im heiteren Spiel, hüpfend gleich dem Jüngling, der dem Frühling entgegentanzt.

Sieh, wie sie springen – die Edlen und Wilden – im Einklang mit dem unsichtbaren Odem der Musik! Es ist kein bloßes Zucken, kein leerer Reflex: es ist Ausdruck! Es ist Seele, die sich Bahn bricht durch den Muskel, das Innere, das zum Äußeren strebt im feurigen Takt! So tanzt nicht das Tier, so bewegt sich kein Gestein – nur der Mensch, beseelt von Geist, darf so Bouncen!

O edles Bouncen, du Kind der Zeit und dennoch ewig! In deinem Sprung liegt der Protest gegen die Starre, in deinem Rhythmus ein Ruf nach Freiheit. Wo du erklingst, da schweigt der Zwang, und die Welt wird für einen Augenblick leicht – getragen von Bass, von Bewegung, von Begeisterung.

Tanze, o Mensch! Heb dich empor! Lass den Zweifel im Staub zurück – und bounce!