Über uns

Steckbrief eines Wortsammlers und Winzer mit einem Weingut in Franken

Name: MuseStube
Alter: Ein Kind der Zeit, doch mit einer Seele, die in Jahrhunderten wandelt.
Beruf(ung): Sammler edler Worte, Künder der Schönheit, Freund des Geistes.

Charakter:
Ein Wanderer auf den verschlungenen Pfaden der Sprache, ein Sinnsucher im Reich der Gedanken. Sein Herz schlägt für die Blüten der Rede, für jene funkelnden Tropfen aus dem Born der Poesie, die den Geist entzücken und die Seele erheben. Nicht als kühler Gelehrter hortet er die Kostbarkeiten der Sprache, sondern als ein Liebender, der das Schöne hegt und pflegt, um es in warmer Menschenhand erblühen zu lassen.

Steckenpferd:
Er sammelt nicht Gold noch Gut, sondern Worte, die leuchten wie Sonnenstrahlen auf klarem Wasser, die das Innerste rühren und den Verstand weiten. Er schmückt sein Denken mit Stilblüten, formt Gleichnisse, die das Leben erhellen, und trägt seine Schätze hinaus in die Welt, um Freude zu schenken und Weisheit zu mehren.

Lebensziel:
Nicht um schnöden Ruhm zu ringen, nicht um karge Wissenschaft willen, sondern um das Menschengeschlecht aus der engen Kammer des prosaischen Daseins hinauszuführen in die freie Luft des Denkens. Ihn treibt der Glaube, dass im Wort ein Zauber liegt, der die Herzen veredelt, der uns dem Glück und der Wahrheit näherbringt.

Leitspruch:
„Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spricht in Schönheit und denkt in Freiheit.“

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Des Winzers Steckenpferd – Ein Lobgesang auf Wort und Natur

In stillen Stunden, da der Tag sein Haupt zur Ruhe neigt und der Geist sich löset von des Alltags Pflicht, da wandelt ein Winzer durch die Fluren, das Herz beschwert mit Fragen, die kein Markt ihm löst. Doch siehe – in seiner Brust regt sich ein anderes Begehr, kein Wein allein stillt seine Sehnsucht, nein: das Wort, das freie, das gebildete, ist ihm Trank und Speise gleichermaßen.

Auf dieser seiner Seite, in zierlich gesetzten Lettern, entfaltet sich sein Steckenpferd – ein Spiel mit Sprache, doch von edelstem Geschlecht. Kein Tand, kein eitler Scherz, vielmehr ein Ringen um das rechte Wort, um jene Rede, die erhebt und nicht erniedrigt, die ziert, nicht blendet.

Doch nicht nur im Reich der Worte wirkt des Winzers edler Sinn. Was ihm durch die Gunst des Lesers, durch Zuwendung oder Spende zufällt, wandelt er in Tat von bleibendem Wert: Da pflanzt er Äpfelbäume, als wollt’ er dem künftigen Geschlecht ein süßes Erbe stiften. Da pflegt er Streuobstwiesen, jenen letzten Gärten frei gewachsener Natur, wo Falter tanzen und die Lerche singt, wo jedes Wesen seinen Ort noch findet im großen Buch des Lebens.

So dient der Winzer nicht nur dem Worte, das erhebt, sondern auch der Erde, die ernährt. Und in beidem – im Geist wie in der Natur – zeigt sich der Mensch, der nicht bloß nimmt, sondern gibt, der nicht bloß lebt, sondern wirkt.