- WaschweiberAm heiligen Geländer – wo der Putz bröckelt und die Welt sich in Blumenbeeten spiegelt – versammelt sich jeden Nachmittag die inoffizielle Hohe Kommission der dörflichen Ordnung. Vier Seelen, vier Richter, vier Waschweiber in der Verkleidung von Philosophen. Sie sehen alles. Sie hören alles. Sie wissen mehr als Google und das Standesamt zusammen – und… Waschweiber weiterlesen
- Vom edlen Schwunge der Leiber – ein Lobgesang aufs BouncenO Mensch, du Kind der Freiheit, wenn der Klang die Luft durchzittert und der Takt im Schoße der Zeit geboren wird, dann regt sich das Herz im stählernen Rhythmus, und der Leib gehorcht dem inneren Sturm! Nicht mehr gebunden an Schwere und Erdenschmerz, erhebt sich der Körper im heiteren Spiel, hüpfend gleich dem Jüngling, der… Vom edlen Schwunge der Leiber – ein Lobgesang aufs Bouncen weiterlesen
- Gelassenheit – ein schillerscher Versuch mit AugenzwinkernGelassenheit, du stille Göttin des inneren Friedens, wie selten nur besuchst du das lärmende Herz des modernen Menschen! Inmitten der Zerrissenheit unserer Zeit, wo das Smartphone bimmelt, der Kalender droht und der Nachbar mit dem Rasenmäher die Sonntagsruhe erschießt, da winkst du nur leise von fern – ach, wärst du doch ein wenig lauter! Der… Gelassenheit – ein schillerscher Versuch mit Augenzwinkern weiterlesen
- Ode an den KaffeeklatschWenn der Tag im zarten Kleide der Morgenröte erwacht und die Sonne mit mildem Blick die Erde liebkost, da tritt der Mensch, vom Schlaf geläutert, hinaus in das lichte Dasein – auf jene Terrasse, wo sich Geist und Gemüt die Hände reichen. Dort, wo der Duft des frischen Mokkas wie ein leiser Hauch die Sinne… Ode an den Kaffeeklatsch weiterlesen
- Ode an den KaffeeklatschWenn der Tag im zarten Kleide der Morgenröte erwacht und die Sonne mit mildem Blick die Erde liebkost, da tritt der Mensch, vom Schlaf geläutert, hinaus in das lichte Dasein – auf jene Terrasse, wo sich Geist und Gemüt die Hände reichen. Dort, wo der Duft des frischen Mokkas wie ein leiser Hauch die Sinne… Ode an den Kaffeeklatsch weiterlesen
- Frühling – Ein Hymnus auf die Eintracht von Mensch und NaturO Frühling, holder Wiederklang des Lebens, du zarter Hauch aus Gottes ew’gem Mund, der mit dem goldnen Strahl des Morgens die stillen Fluren segnet und die Seelen weckt. Aus winterlichem Schlummer steigt das Land, bekränzt mit Blüten, Licht und linder Wärme, und jeder Halm, der sich zur Sonne reckt, verkündet neu das ew’ge Wunder Sein.… Frühling – Ein Hymnus auf die Eintracht von Mensch und Natur weiterlesen
- Die innere Erhebung des Menschen durch die ErkenntnisNicht in den flüchtigen Schätzen dieser Welt, nicht in den lärmenden Siegesgesängen des Ehrgeizes, nicht in der flatterhaften Gunst des Schicksals liegt des Menschen wahres Vermögen; vielmehr ruht es in der stillen, erhabenen Klarheit der Erkenntnis, in der erleuchtenden Weisheit, die den Schleier der Täuschung zerreißt und ihm den Pfad zur höchsten Vollendung weist. Wie… Die innere Erhebung des Menschen durch die Erkenntnis weiterlesen
- Zur Quelle wahrer Kunst und tiefen DenkensWohl an! Der edle Rebensaft, Silvaner geheißen, ist es, der in Frankens Fluren mit königlichem Glanze strahlt. Nicht bloß dem Gaumen zur Lust gereicht er, nein, des Geistes Fittiche hebt er empor, auf dass des Wortes Kunst sich entfalte in voller Blüte. Denn wer da meint, das Trinken sei bloß der Müßiggänger Zeitvertreib, der irrt!… Zur Quelle wahrer Kunst und tiefen Denkens weiterlesen
- Die heilige Würde des MenschenNicht als Gnade von Fürstenhand, nicht als Zugeständnis des Mächtigen an den Schwachen, nein! Aus dem Urquell der Vernunft, aus dem ewigen Rechte, das mit der Geburt dem Menschen eigen ist, entspringen die heiligen Gesetze der Freiheit und Gleichheit. Was ist der Mensch, wenn er nicht frei ist? Ein Schatten seiner selbst, ein Knecht der… Die heilige Würde des Menschen weiterlesen
- Die Weisheit der Erde – Ein Hymnus an Nachhaltiger LandwirtschaftO Mensch, du Wanderer durch die Zeiten! Sieh, wie du, hochaufgerichtet im Stolz deiner Werke, doch den Boden unter deinen Füßen vergissest. Dort, in der stillen Umarmung der Erde, ruht das Geheimnis des wahren Gedeihens, des ewigen Kreislaufs, den die Natur in göttlicher Harmonie webt. Nicht mit Gewalt gebietet sie, nicht mit Fesseln hält sie… Die Weisheit der Erde – Ein Hymnus an Nachhaltiger Landwirtschaft weiterlesen
- Der Glückspilz WegGlücklich preiset ihr den, dem Fortuna hold, der in güldenen Hallen weilt und dessen Tafel sich unter der Last köstlicher Speisen biegt. Doch irrt ihr nicht, wenn ihr das wahre Glück in äußeren Gütern sucht? Denn was ist Gold, wenn das Herz in Ketten schlägt? Was ist Reichtum, wenn die Seele dürstet nach Freiheit? Nicht… Der Glückspilz Weg weiterlesen
- Der Mensch, Werk seiner GedankenDer Mensch ist das Werk seiner eigenen Gedanken. Was er in der Vergangenheit ersann, was er in stillen Stunden bewegte, was sein Geist in den Tiefen des Daseins erschaute – all dies hat sich in das Gewebe seines Seins verwoben, hat seine Seele geformt, sein Herz gerichtet, seine Schritte gelenkt. Nicht das blinde Walten des… Der Mensch, Werk seiner Gedanken weiterlesen
- Der allzu lange MännerabendHoldes Weib, verzage nicht! O süße Zierde meines Hauses, du zartes Kleinod, dem mein Herz in inniger Treue anhängt! Siehe, es ist nicht Leichtsinn, nicht schnöde Vergnügungssucht, die uns, die wackeren Recken, in traulicher Runde bis zur späten Stunde verweilen lässt. Nein, es ist die hohe Freude des Bundes, die hehre Kunst der Geselligkeit, die… Der allzu lange Männerabend weiterlesen
- Der StübleinrutscherIm trauten Winkel des Gasthauses, wo die Kerzen sanftes Licht verströmen und der Rauch der Pfeifen zur gewölbten Decke steigt, dort thront er – der Stübleinrutscher, jener Mann, der in der Wirtshauskammer seine Heimat fand. Was anderen ein Ort des flüchtigen Verweilens, ist ihm ein zweites Heim, ein Reich, wo Geist und Herz sich gleichermaßen… Der Stübleinrutscher weiterlesen
- Der TraumtänzerAuf des Geistes freien Fluren wandelt jener Traumtänzer, dessen Seele zwischen Himmel und Erde schwebt, ungebunden von den Ketten der Notwendigkeit. Mit jedem Schritt erhebt er sich über das Gemeine, während sein Auge die Sterne sucht und sein Herz den Rhythmus der Ewigkeit spürt. Wer der Poesie sich verschrieben, der kennt das süße Schweben zwischen… Der Traumtänzer weiterlesen
- Das Steckenpferd des edlen GeistesIn der stillen Kammer des Gemüts, wo die Gedanken wie Sterne am Firmament der Seele leuchten, findet der wahrhaft freie Mensch sein eigentliches Reich. Dort, fernab vom Getümmel der Welt, widmet er sich jenem Steckenpferd, das seinen Geist zur höchsten Blüte treibt. Wer die Poesie zum Gefährten wählt, den Klang der Worte wie Musik im… Das Steckenpferd des edlen Geistes weiterlesen
- Hymne an den Frieden, die Schönheit und die SeeleHymne an den Frieden, die Schönheit und die Seele O ewige Harmonie, die über Sternen waltet,du sanfter Hauch, der durch die Schöpfung zieht!O Licht, das in des Menschen Herzen strahlet,du leiser Ruf, der seine Seele rief! Frieden, du himmlischer Gast der Erde,du leuchtender Born aus göttlicher Hand,o kehre ein, wo Dunkelheit werde,breite dein mildes, versöhnendes… Hymne an den Frieden, die Schönheit und die Seele weiterlesen
- Vom wahren GlückeVom wahren Glücke O edler Freund! Du irrst, wenn du in goldnen Schätzen oder in flüchtigem Ruhme das wahre Glück des Menschen suchest. Nicht in den Hallen der Könige, nicht auf den Schlachtfeldern der Ehre, noch in den Sälen des rauschenden Festes wohnt das Glück, sondern im stillen Herzen des Tugendhaften, in der reinen Seele,… Vom wahren Glücke weiterlesen
- Harmonie des LebensHarmonie des Lebens O Mensch, der du wandelst auf den Pfaden der Zeit, sieh, wie das große All in ewiger Ordnung schwebt! Nichts ist zufällig, nichts ohne Sinn; selbst der flüchtige Hauch des Windes, der flimmernde Strahl der Sonne, die sanfte Regung der Blätter im Hain – alles gehorcht dem einen Gesetz, das Himmel und… Harmonie des Lebens weiterlesen
- Ode an den WeinOde an den Wein Wohl an, edler Freund! Laß uns kredenzen den güldenen Trank, der aus Frankens seligen Rebenhainen entstammt, jenes köstliche Labsal, das nicht der rohen Trunkenheit geweiht, sondern dem Geiste ein lichter Funkenschein ist. Nicht des Rausches willen erhebt man den Kelch, nein, es ist die sanfte Muse des Weines, die in ihm… Ode an den Wein weiterlesen
- Edler ZecherEdler Zecher, Wohl an, edler Zecher, denn sieh, der Silvaner, jenes edle Gewächs, das mit goldnem Glanze im fränkischen Kelche funkelt, ist nicht bloß ein Trunk für den Leib, sondern ein Quell der Erhebung für den Geist. Denn wer ihn mit Maß und Andacht genießt, der fühlt, wie seine Seele beflügelt wird, wie die Worte… Edler Zecher weiterlesen
- Der GenießerDer Genießer Dort sitzt er, ein freier Mann, unter dem ehrwürdigen Olivenbaum, dessen knorrige Arme gleich dem Greis der Zeit trotzen. Die milde Frühlingssonne, hold und segnend, gießt ihr goldenes Licht über die erwachende Natur, die, befreit von Winters Ketten, in neuer Schönheit ersteht. In seiner Hand funkelt der Wein, jenes göttliche Geschenk der Erde,… Der Genießer weiterlesen
- An den WeinAn den Wein O edler Trank, aus Rebenflut entsprossen,Von Götterhand den Sterblichen verliehn!Du löst der Sorgen Ketten unverdrossen,Lässt Funken reiner Lebensfreude glühn. Wo dumpfer Gram das Herz in Nacht gehüllt,Wo Zweifel nagt am mutgebeugten Geist,Dort sprühst du Licht, die Seele wird enthüllt,Die Schwere flieht, die Lust erwacht und reist. Des Weines Kraft erhebt uns zu… An den Wein weiterlesen
